Eine blau-weisse
Erfolgs­geschichte

1870–2020

Ein Blick auf unsere Geschichte

Während des fast 150-jährigen Bestehens machte die Zürcher Kantonalbank eine grosse Entwicklung mit: von der ersten Filiale mit wenigen Mitarbeitenden zu einer system­­relevanten Universalbank. Dabei haben wir stets unseren Gründungszweck verfolgt: eine Bank für alle Zürcherinnen und Zürcher zu sein – und eine verläs­sliche Partnerin für kleine und mittlere Unternehmen im Kanton Zürich.

Geschichte der ZKB
1860

1869 – Johann Jakob Keller (1823–1903) war der Sohn eines Heimwebers und Kleinlandwirts aus Fischenthal. Der Unternehmer und demokratische Politiker entwickelt die Grundidee der Staatsbank mit. Im Verfassungsrat erarbeitet er das Kantonalbankengesetz, das am 7. November 1869 angenommen wird.

1870

1870 – Am 15. Februar öffnet die erste Filiale ihre Türen mit zehn Mitarbeitenden im leer stehenden Zeughaus am Paradeplatz, genannt Feldhof.

1872 – Die Zürcher Kantonalbank eröffnet ihre Pfandleihkasse. Bis heute gewährt sie Darlehen gegen Hinterlegung von Wertgegenständen.

1880

1888 – Die Zürcher Kantonalbank lebt ihre Rolle als «Bank der kleinen Leute». So verzichtet sie etwa auf Zinsaufschläge bei verspäteter Zahlung, nachdem eine Reblaus-Epidemie den Zürcher Winzern zugesetzt hat.

1890
1900

1902 – Der Gewinn der Zürcher Kantonalbank, bislang einzig in den Reservefonds einbezahlt, geht nun in Teilen auch an die Staatskasse und den kantonalen Hilfsfonds. Genossen­schaften erhalten neu Darlehen zu günstigeren Zinsen.

Bis 1907 – Die Bank druckt eigene Noten. Das Filialnetz wird ausgebaut, es entstehen neu sogenannte Agenturen. Die Bank hat mittlerweile 193 Mitarbeitende.

1910

1910 – Zur Förderung des Sparens dienen die bereits um 1900 zahlreich bestehenden Einnehmereien. Rückzahlungen aus Sparheften erfolgen nur in der Hauptbank und in den Filialen. Die abgebildete Form der Kässeli ist um 1910 das modernste und aus Nordamerika stammende Modell.

1920

1920 – Die Zürcher Kantonalbank unterstützt den gemeinnützigen Wohnungsbau im grossen Stil. Grundlage dafür bildet eine Anpassung des Kantonalbankgesetzes.

1929 – Bereits ab den 1920er-Jahren wurden vereinzelt Schreibmaschinen verwendet. 1929 gibt es im Hauptsitz 67 Schreibmaschinen bei 302 Bediensteten.

1930
1940

1945 – Die Produktpalette der Zürcher Kantonalbank wird um Ehestandsdarlehen erweitert. Diese erlauben es jungen Paaren, eine eigene Wohnung einzurichten.

1947 – Die Bank erhält ihr erstes eigenes Logo. Wie es sich nach damaliger Ansicht für eine Zürcher Staatsbank gehört, ziert ein Löwe die Bildmarke.

1950
1960

1964 – Ein erster Teil des neuen, noch heute bestehenden Hauptsitzes wird bezogen und eine allererste EDV-Anlage in Betrieb genommen. Der Rest des Hauptsitzes an der Bahnhofstrasse wird 1970 fertiggestellt. Das Gebäude steht heute unter Denkmalschutz.

1969 – Die Zürcher Kantonalbank installiert die ersten Bancomaten in Zürich, Winterthur und Oerlikon.

1970

1970 – Die Zürcher Kantonalbank gewährt erstmals Kleinkredite für Unternehmen und Kredite auf Salärkonti. Im ersten Jahr vergibt sie auf diese Weise insgesamt fast 1 Million Franken.

1978 – Der Kanton Zürich erlässt ein neues Kantonalbankgesetz. Erstmals wird die Bank gesetzlich dazu angehalten, einen «angemessenen Gewinn» zu erzielen.

1979 – Neu wird ein Energiesparkredit zu günstigen Konditionen angeboten. Er ermöglicht die Sanierung bestehender Bauten und belohnt so Bemühungen um das Energiesparen.

1980

1980 – Kredite für gewerbliche und industrielle Bauten sowie Privatkredite nehmen zu, ebenso das Akkreditiv- und Garantiegeschäft.

1981 – Der Verband Schweizerischer Kantonalbanken führt für seine Mitglieder ein gemeinsames Logo ein, das jeweils farblich auf die einzelnen Banken angepasst wird. Auch die Zürcher Kantonalbank erhält damit ein neues Erscheinungsbild - in Züri-Blau.

1990

1991 – Die Bank setzt erstmals einen Umweltbeirat ein zur Qualitätssicherung ihrer nachhaltigen Anlagen. 2004 ersetzt ihn der Nachhaltigkeitsbeirat. Als Mitglied in verschiedenen Organisationen streben wir eine nachhaltige Entwicklung in der Finanzwelt an. Unter anderem als Unterzeichnerin des Europäischen Transparenz-Kodex für nachhaltige Publikumsfonds.

1995 – Eine erste Website der Zürcher Kantonalbank erscheint. 1996 installiert die Bank einen Internet-Corner, bereits ein Jahr später startet sie mit Online-Banking.

1998 – Erstmals schüttet die Zürcher Kantonalbank einen Teil ihres Gewinns an die Gemeinden des Kantons aus.

2000

2002 – Die Zürcher Kantonalbank wird Hauptsponsorin des Zoos Zürich sowie des ZVV-Nachtnetzes. Damit fördert sie den öffentlichen Verkehr sowie nachhaltige Mobilität und ermöglicht gefahrloses Nachhausekommen spätabends.

2005 – Die klassischen Schalter sind Geschichte, das Zwei-Zonen-Modell wird eingeführt. Einfache Geschäfte können in der Automatenzone erledigt werden, persönliche und umfassende Beratung findet in der anderen Zone statt.

2006 – Der Gold-ETF wird geschaffen. Der an der Börse gehandelte Investmentfonds erlaubt es, in das vor allem in Krisen­zeiten beliebte Edelmetall zu investieren, ohne einen physischen Kauf zu tätigen.

2009 - Nach der Finanzkrise tauchten Befürchtungen einer Kreditklemme bei KMU auf. Mittels eines Kreditfonds hätte die Zürcher Kantonalbank in dieser ausser­ordentlichen Situation KMU mit Liquidität versorgen und somit die Verantwortung ihres Leistungs­auftrags wahrnehmen können. Die Idee musste konjunkturbedingt nicht weiterverfolgt werden.

2010

2013 – Die Schweizerische Nationalbank stuft die Zürcher Kantonalbank als system­relevant ein, dies aufgrund ihrer Rolle als Marktführerin im wirtschafts­stärksten Kanton der Schweiz. Die Bank muss nun strengere Anforderungen in Bezug auf Eigenmittel und Liquidität erfüllen.

2015 – Die Swisscanto, mit ihrer Fondsleitung, geht in den Besitz der Zürcher Kantonalbank über. Swisscanto war zuvor ein gemein­schaft­liches Unternehmen verschiedener Kantonalbanken. Neu sind die Swisscanto-Gesellschaften in den Konzern der Zürcher Kantonalbank integriert. Die Swisscanto verwaltet zum Zeitpunkt der Übernahme rund 42,1 Milliarden Franken Vermögen, aufgeteilt auf über 120 Fonds.

2020

2020 – feiert die Zürcher Kantonalbank unter dem Motto "Zäme Züri" im Erlebnisgarten auf der Landiwiese ihr 150-Jahr-Jubiläum mit den Menschen in Stadt und Kanton. Wir blicken zurück, aber auch in die Zukunft und verbinden mit unseren Feierlichkeiten Wirtschaft und Gesellschaft, Stadt und Land sowie Tradition und Moderne.

«Zäme Züri»
Gemeinsam Begegnungen schaffen

150-Jahr-Jubiläum

Die Zürcher Kantonalbank feiert im Jahr 2020 ihr 150-Jahr-Jubiläum. Die Gründer haben 1870 ihre Vision einer Bank für die gesamte Bevölkerung des Kantons mit Weitsicht, Beharrlichkeit und Begeisterung realisiert. Seither prägt und fördert die Bank auf einmalige Weise das Leben und Arbeiten im Kanton Zürich. Im Lauf ihrer Unternehmensgeschichte hat die Zürcher Kantonalbank auf Basis des öffentlichen Leistungsauftrags mit grossem Engagement zu einem prosperierenden Kanton beigetragen. Schon immer verstand sich die Bank als verbindendes Element zwischen Wirtschaft und Gesellschaft, Stadt und Land, Tradition und Moderne. Dieser tiefen Verbundenheit möchte die Bank durch ihre Jubiläumsaktivitäten Ausdruck verleihen und damit das tun, was sie seit jeher antreibt: Brücken schlagen, Impulse setzen und unter dem Motto «Zäme Züri» Begegnung schaffen.

Die Zürcher Kantonalbank feiert im Jahr 2020 ihr 150-Jahr-Jubiläum. Die Gründer haben 1870 ihre Vision einer Bank für die gesamte Bevölkerung des Kantons mit Weitsicht, Beharrlichkeit und Begeisterung realisiert. Seither prägt und fördert die Bank auf einmalige Weise das Leben und Arbeiten im Kanton Zürich. Im Lauf ihrer Unternehmens­geschichte hat die Zürcher Kantonalbank auf Basis des öffentlichen Leistungs­auftrags mit grossem Engagement zu einem prosperierenden Kanton beigetragen. Schon immer verstand sich die Bank als verbindendes Element zwischen Wirtschaft und Gesellschaft, Stadt und Land, Tradition und Moderne. Dieser tiefen Verbundenheit möchte die Bank durch ihre Jubiläums­aktivitäten Ausdruck verleihen und damit das tun, was sie seit jeher antreibt: Brücken schlagen, Impulse setzen und unter dem Motto «Zäme Züri» Begegnung schaffen.